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Mittwoch, den 27. Juli 2011 um 18:12 Uhr
Saigerhütte von Georgius Agricola nicht lokalisiert
Alte Verhüttungschlacke, einen Mühlgraben, Keramikscherben und eine Silbermünze haben Studenten der Industriearchäologie bei Grabungen in einem Chemnitzer Park entdeckt. Die gesuchte alte Saigerhütte - in ihr soll von 1470 bis 1560 aus Erzen Kupfer und Silber geschmolzen worden sein - blieb ihnen jedoch verborgen, teilten die Organisatoren zum Ende der rund zweiwöchigen Grabungen am Mittwoch mit.
Der Gelehrte und ehemalige Chemnitzer Bürgermeister, Georgius Agricola (1494-1555), hatte den Ort, an dem im Mittelalter Kupfer gewonnen wurde, in einem seiner Werke beschrieben. „Die Funde weisen darauf hin, dass die Hütte ganz in der Nähe gewesen sein muss“, sagte Christiane Hemker vom Landesamt für Archäologie. Die Keramik weise zudem auf das 15. Jahrhundert hin.
Die Studenten fanden mehr als drei Meter unter der Erde zudem eine Schicht gelben Lehmestrichs. „An dieser Stelle hat vermutlich ein Haus, Gebäude oder Überdachung gestanden“, sagte Hemker. „Es passt alles gut zusammen.“ In den Häusern des Mittelalters sei Lehmestrich oft für Fußböden verwendet worden. Allerdings könne es sich bei dem jetzigen Fund nicht um die gesuchte Saigerhütte handeln. „Dann hätte das Feuer seine Spuren im Lehmestrich hinterlassen. Das wäre zu sehen.“
Schon in den 70er Jahren hatten etwa an jener Stelle Bauleute bei Arbeiten für eine Abwasseranlage alte Bergbaureste zutage gefördert. Aus den damaligen Informationen sowie alten Karten folgend wussten die Studenten, wo sie graben mussten. Die gefundene Schlacke soll jetzt in den Labors der TU Bergakademie Freiberg genauer analysiert werden.
Der Gelehrte und ehemalige Chemnitzer Bürgermeister, Georgius Agricola (1494-1555), hatte den Ort, an dem im Mittelalter Kupfer gewonnen wurde, in einem seiner Werke beschrieben. „Die Funde weisen darauf hin, dass die Hütte ganz in der Nähe gewesen sein muss“, sagte Christiane Hemker vom Landesamt für Archäologie. Die Keramik weise zudem auf das 15. Jahrhundert hin.
Die Studenten fanden mehr als drei Meter unter der Erde zudem eine Schicht gelben Lehmestrichs. „An dieser Stelle hat vermutlich ein Haus, Gebäude oder Überdachung gestanden“, sagte Hemker. „Es passt alles gut zusammen.“ In den Häusern des Mittelalters sei Lehmestrich oft für Fußböden verwendet worden. Allerdings könne es sich bei dem jetzigen Fund nicht um die gesuchte Saigerhütte handeln. „Dann hätte das Feuer seine Spuren im Lehmestrich hinterlassen. Das wäre zu sehen.“
Schon in den 70er Jahren hatten etwa an jener Stelle Bauleute bei Arbeiten für eine Abwasseranlage alte Bergbaureste zutage gefördert. Aus den damaligen Informationen sowie alten Karten folgend wussten die Studenten, wo sie graben mussten. Die gefundene Schlacke soll jetzt in den Labors der TU Bergakademie Freiberg genauer analysiert werden.
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Historisches aus Sachsen
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