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Informationen rund um den Freistaat Sachsen
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Zu Hochform laufen die Sachsen vor allem dann auf, wenn der Nachbar Ferien macht. 88 Prozent der Umfrage-Teilnehmer achten dann auf die Wohnung der Urlauber, 82 Prozent leeren auch deren Briefkasten. Das sind die bundesweit höchsten Werte. Zum Vergleich: In Thüringen passen nur 53 Prozent der Leute auf die Wohnung ihrer Nachbarn auf, im Saarland sind es 54 Prozent. Auch bei Übernahme der Hausreinigung (26 Prozent) sind die Sachsen Spitze. In der Disziplin „Einkäufe erledigen“ mussten sich die Freistaatler (41 Prozent) nur den Brandenburgern (42) geschlagen geben. Die Saarländer halten einen Negativrekord: Jeder Fünfte rührt keinen Finger für den Nachbarn.
Ältere Nachbarn sind hilfsbereiter als junge
Junge Menschen kümmern sich weniger um die Belange ihrer Nachbarn als ältere. 78 Prozent der Befragten der Studie gaben an, freiwillig eine Wohnung zu hüten. In der Gruppe der unter 30-Jährigen würden hingegen 67 Prozent diese Aufgabe nicht übernehmen. Außerdem bewahrten 61 Prozent der Älteren einen Ersatzschlüssel auf, aber nur 38 Prozent der jüngeren Befragten. Eine Selbstverständlichkeit scheint es hingegen für fast alle Befragten (92 Prozent) zu sein, Pakete für die Nachbarn anzunehmen
Der Gelehrte und ehemalige Chemnitzer Bürgermeister, Georgius Agricola (1494-1555), hatte den Ort, an dem im Mittelalter Kupfer gewonnen wurde, in einem seiner Werke beschrieben. „Die Funde weisen darauf hin, dass die Hütte ganz in der Nähe gewesen sein muss“, sagte Christiane Hemker vom Landesamt für Archäologie. Die Keramik weise zudem auf das 15. Jahrhundert hin.
Die Studenten fanden mehr als drei Meter unter der Erde zudem eine Schicht gelben Lehmestrichs. „An dieser Stelle hat vermutlich ein Haus, Gebäude oder Überdachung gestanden“, sagte Hemker. „Es passt alles gut zusammen.“ In den Häusern des Mittelalters sei Lehmestrich oft für Fußböden verwendet worden. Allerdings könne es sich bei dem jetzigen Fund nicht um die gesuchte Saigerhütte handeln. „Dann hätte das Feuer seine Spuren im Lehmestrich hinterlassen. Das wäre zu sehen.“
Schon in den 70er Jahren hatten etwa an jener Stelle Bauleute bei Arbeiten für eine Abwasseranlage alte Bergbaureste zutage gefördert. Aus den damaligen Informationen sowie alten Karten folgend wussten die Studenten, wo sie graben mussten. Die gefundene Schlacke soll jetzt in den Labors der TU Bergakademie Freiberg genauer analysiert werden.
Die Via-Regia-Schau in Görlitz liegt mit 40.000 Besuchern hinter den Erwartungen zurück.
Über 40.000 Menschen haben bisher die Landesausstellung zur Handelsstraße Via Regia im Kaisertrutz in Görlitz gesehen. Das sind auch für Projektleiterin Bettina Probst zu wenig Besucher, wie sie gestern im Interview mit der SZ sagte. „Wir analysieren jetzt mögliche Gründe“, sagte sie.
Vor allem in den ersten Wochen hat Bettina Probst mit mehr Besuchern aus der Region und aus Polen gerechnet. Gut hingegen liefen die Gruppenanmeldungen mit Gästen aus anderen Bundesländern, sagte sie. Die Projektleiterin erwartet nach den Sommerferien wieder mehr Besucher. Schulklassen hätten sich angemeldet. Auch das Via Mobil, der bunte Van, sei weiterhin unterwegs, um für die Ausstellung zu werben.
Dennoch dürfte es unmöglich sein, die Besucherzahlen früherer sächsischer Landesausstellungen zu erreichen. Bei der ersten Schau 1998 im Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau bei Kamenz sind rund 365.000 Besucher gezählt worden. Die zweite Landesausstellung 2004 in Torgau hat rund 226.000 Menschen angezogen.
Die Schau im Kaisertrutz ist seit dem 21. Mai zu sehen. Damit ist zwar noch nicht Halbzeit, aber es sind lediglich noch reichlich drei Monate bis zum Ende am 31. Oktober. Die Ausstellung im Kaisertrutz vereint rund 450 Exponate aus ganz Deutschland, Polen, der Ukraine, aus Österreich und der Schweiz. Bettina Probst hebt ein Kruzifix von Veit Stoß hervor. Dies stamme aus einem Museum im polnischen Krakow (Krakau). Dieses Exponat hätten auch die Berliner gern ausgestellt. Aber die Krakower gaben Görlitz den Vorzug.
Inzwischen ist auch Kritik an der Ausstellung laut geworden: Die Sorben seien zu wenig berücksichtigt. Mancher habe sich auch mehr zum Thema „Glaube“ gewünscht.
Von einer Art Gondel unter dem mit Helium gefüllten Ballon aus können Besucher aus 150 Meter Höhe die Brücke und das umliegende Vogtland besichtigen. Mit einer Länge von 574 Metern und einer Höhe von 78 Metern gilt das 1851 fertiggestellte Bauwerk für die Eisenbahn als größte Ziegelbrücke der Welt. Von 2001 an war schon einmal ein Ballon aufgestiegen, der 2007 aber kaputt ging.
Damals haben nach Angaben der Betreiber jährlich bis zu 25.000 Besucher die Aussicht aus luftiger Höhe auf Brücke und Landschaft genossen. Der neue orangefarbene Ballon hat einen Durchmesser von 22,7 Metern - 70 Zentimeter mehr als sein Vorgänger - und war im vergangenen Jahr eine Saison lang auf einer Orangenplantage in Orange County in Kalifornien (USA) als Touristenattraktion im Einsatz. Bis Ende Oktober soll er jetzt täglich im Vogtland aufsteigen
Seit der Eröffnung im Jahr 2008 mit 2.000 Mitarbeitern ist die Zahl bisher um weitere 1.000 Beschäftigte gestiegen. Am Montag begrüßte Malitzke die 3.000. Mitarbeiterin. Von Leipzig-Halle aus transportieren täglich bis zu 60 Flugzeuge Fracht zu weltweit 50 Zielen
39 Pauschalangebote für Kurzreisen in kleinere Städte sollen Touristen etwa nach Annaberg-Buchholz, Freiberg, Zwickau, ins Elbtal oder nach Torgau und Grimma bringen. Auf der bis Donnerstag dauernden Messe für Bustouristik und Gruppenreise sind 19 Aussteller aus Sachsen dabei. (dpa)
Dass es nach den starken Niederschlägen zu keinen größeren Schäden gekommen ist, führte die Landestalsperrenverwaltung am Montag auf eine gute Bewirtschaftung der Anlagen zurück. Es sei rechtzeitig Wasser abgelassen worden, um die großen Regenmengen aufnehmen zu können
In unserem Blog werden wir in Zukunft einige Themen rund um den Freistaat Sachsen in Form von aktuellen Nachrichten bzw. Informationen anbieten und zum Anderen werden wir einige Themen zur Auswahl stellen für die wir glauben, dass es eine gute Grundlage zu Diskussionen sind. Daher möchten wir Euch einladen, in Zukunft kräftig mitzudiskutieren und Eure Meinung hier zu veröffentlichen.
In diesem Sinne wünschen wir Euch hier viel Spass und eine rege Diskussion - Euer Team Sachsen-Touristisch & Sachsenmarketing
Die Baufirmen wollen mehr Geld sehen, damit sie schneller arbeiten. Sonst könnte sich der Bau um ein halbes Jahr verzögern.
„Im April oder Mai 2012 soll die Verkehrsfreigabe sein“, verkündete Straßenbauamtschef Reinhard Koettnitz der versammelten Presse. Allerdings wisse er nicht, was mögliche Hochwasser oder der kommende Winter noch bringen. Doch der Zeitplan könnte aus ganz anderem Grunde kippen. Denn hinter den Kulissen wird erbittert gestritten.
Der Streit: Stadt und Firmen verhandeln über mehr Geld
Die Stahlmontage der Brücke ist abgeschlossen. Nun soll die Fahrbahnplatte auf der 636 Meter langen Stahlkonstruktion gebaut werden. Das ist die Hauptarbeit, die noch geleistet werden muss. Die große Frage ist, wie schnell dieser Schritt abgeschlossen werden kann. Koettnitz hatte angekündigt, dass dies bis zum Jahresende geschafft sein soll. Dann blieben nur noch vier Monate, um die letzten Arbeiten bis zum Frühjahr 2012 auszuführen. Auf der anderen Seite stehen die Baufirmen der Arbeitsgemeinschaft Waldschlößchenbrücke (Arge). Deren Technischer Geschäftsführer Henri Lossau bestätigte den Termin gestern allerdings nicht. Er wollte sich auf SZ-Nachfrage überhaupt nicht äußern, wann die Fahrbahnplatte fertig sein soll. „Wir sind im Gespräch mit dem Bauherren. Es ist eine Frage des Geldes“, brachte er den Streit auf den Punkt. Es geht um finanzielle Zuschläge, sogenannte Nachträge.
Der jetzige Baustand: Im August wird an den Bögen betoniert
Seit Montag wird das erste, knapp 92 Meter lange Stück der Fahrbahnplatte zwischen den Brückenbögen gebaut. Über 2 700 Tonnen Bewehrungsstahl und Beton müssen dort eingebaut werden. Etwa ein Viertel der Stahlbewehrung ist montiert. Bis Mitte August sollen diese Arbeiten beendet sein, sodass dann binnen eines Tages rund 900 Kubikmeter Beton mit zwei Pumpen ins Stahlgeflecht gefüllt werden. Gebaut werden müssen 20 weitere Abschnitte der Platte, die zwischen 20 und 35 Meter lang sind.
Der Zeitplan: Endtermin könnte sich um Monate verschieben
Lossau kündigte an, dass die Abschnitte im Zwei-Wochen-Rhythmus gefertigt werden. Gehen die Arbeiten in diesem Tempo voran, wäre der Bau der Fahrbahnplatte nicht in vier, sondern erst in zehn Monaten fertig. Also im Juni 2012. Vier Monate wären dann noch für die restlichen Arbeiten nötig.
Wird die Brücke statt Anfang Mai erst im Oktober nächsten Jahres fertig? Noch Ende 2010 hatte Lossau angekündigt, dass die Plattenbau im Wochenrhythmus vorangetrieben werden könnte. Das wäre das Optimum, relativiert er jetzt. „Mit dem nötigen Mehraufwand wird das nicht funktionieren“, begründet er. Die Schalungsbretter unter der Platte müssten nach jedem Betonieren per Hand von den Laufstegen unter der Brücke abgebaut und im nächsten Abschnitt wieder neu verlegt werden.
Die andere Option ist, dass sowohl auf der Altstädter als auf der Neustädter Seite parallel am Plattenbau gearbeitet wird. So hatte es Koettnitz angekündigt. Denn würden die Bauleute auf beiden Seiten arbeiten, kommen sie schneller voran. Doch dazu zuckt Lossau nur mit den Schultern. Dies sei nur eine Frage des Geldes.
Die Pannen: Geplatzte Termine und Preisspirale
Die SZ hakte bei Koettnitz nach, ob sich die Brückenkosten denn nun wieder erhöhen, um den Zeitplan zu halten. Bereits 2010 wurde klar, dass das 156-Millionen-Euro-Projekt um 25 Millionen teurer wird. Diese Grenze würde nicht überschritten, reagierte er. Genaueres zu den Gesprächen mit der Arge sagte Koettnitz nicht. „Wegen Nachträgen verhandeln wir immer“, fügte er lediglich hinzu.
Der Bau hatte sich bereits mehrfach verzögert. Statt wie geplant 2006 begannen die Arbeiten erst Ende 2007. Fertig sollte die Brücke im Juni 2011 sein. Doch wegen eines Planungsfehlers und Bauverzugs musste der Endtermin erst auf Ende 2011 und später auf Mai 2012 verschoben werden.
Zu dem Umweltprogramm gehört zum Beispiel, dass Flächen möglichst schonend bearbeitet werden. Im vergangenen Jahr gab es in Sachsen 444 Biobauernhöfe. Sie erhielten den Angaben zufolge eine spezielle Förderung von rund 7,15 Millionen Euro. Die Zahl der ökologisch bewirtschafteten Flächen stieg im Freistaat um 12 Prozent auf 36.180 Hektar.
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