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Aus den Landkreisen

Aus den Landkreisen

Aus den Landkreisen (4)

Informationen und News aus den Landkreisen

Mittwoch, den 10. August 2011 um 16:48 Uhr

Abzocke in Sachsens Kommunen?

Geschrieben von Administrator
Der ADAC hat Sachsens Kommunen scharf kritisiert: Sie würden weiter auf Blitzer und Politessen setzen und so mit Bußgeldern ihre klammen Kassen auffüllen. Während Kommunen in Sachsen-Anhalt aus Kostengründen Blitzer auf den Prüfstand stellen, weil der Aufwand den Ertrag übersteigt, jagen Städte und Gemeinden im Freistaat weiter Temposünder. Das ergab eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa. Chemnitz legte 2010 ein Sparpaket auf, das Einnahmeverluste von 57 Millionen Euro bis 2015 ausgleichen soll. Um das Defizit zu überbrücken, baut die Stadt auch auf den verstärkten Einsatz von Blitzern. Eine Million Euro jährlich soll das in die Kassen spülen. „Die Ausgaben rentieren sich. Wir planen nun eine weitere Anlage im Wert von rund 140.000 Euro zu installieren“, sagte Bürgermeister Mirko Runkel. In Dresden sind die Einnahmen zwar tendenziell rückläufig, dennoch lassen auch hier Verkehrssünden die Kassen weiter klingeln. Nach Angaben des Ordnungsamtes brachten unachtsame Autofahrer der Stadt im Vorjahr 7,8 Millionen Euro ein, wobei die Unterhaltungskosten der Messanlagen sich gerade einmal auf 224 000 Euro beliefen. Zwickau meldete 2010 einen leichten Überschuss, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Leipzig überwacht nach eigenen Angaben nur im Dienste der Verkehrssicherheit. Die Kontrollen seien nicht auf eine Kosten-Nutzen-Rechnung ausgelegt, betonte Pressesprecher Peter Krutsch. Der ADAC spricht unverhohlen von „Abzocke“ und stellt den Sinn mancher Kontrollen infrage. „Dieses kommunale Abkassieren bereitet uns Kopfschmerzen“, sagte der sächsische ADAC-Vorsitzende Nikolaus Köhler-Totzki. Bußgelder würden inzwischen fest zur Haushaltsplanung der Kommunen gehören. Nach Angaben des Sächsischen Städte- und Gemeindetages kann von „Abzocke“ keine Rede sein. Referent Falk Gruber führte als Argument Verkehrssicherheit an. Viele Bürgermeister hätten einen unmittelbaren Druck von den Einwohnern zu spüren bekommen
Freitag, den 06. Februar 2009 um 21:29 Uhr

Streit um Wappen in Lausitzer Landkreisen

Geschrieben von Administrator
Lange verlief alles ruhig. Hier und da ein Grummeln, aber ein Krach schien in weiter Ferne. Doch kurz vor Toresschluss platzte ein offener Brief von Wissenschaftlern aus der Region in die Debatte, und die Entscheidung über das Wappen für den neuen Landkreis Görlitz drohte zu kippen. Stein des Anstoßes ist der Schlesische Adler, der im neuen Wappen neben dem Böhmischen Löwen auf der Oberlausitzer Mauer steht
Freitag, den 06. Februar 2009 um 21:26 Uhr

Wappen für Kreis Bautzen beschlossen

Geschrieben von Administrator
Bautzen. Der neue Großkreis hat jetzt ein eigenes Wappen, es handelt sich um das bisherige Hoheitszeichen des Altkreises Bautzen. Der Kreistag votierte am Montagabend mit großer Mehrheit für den Vorschlag der Verwaltung. Das alte Bautzener Hoheitszeichen stehe seit mehreren Hundert Jahren für die Oberlausitz. Diese umfasse 95Prozent des neuen Kreisgebietes, heißt es in der Begründung für den Wappenbeschluss
Dienstag, den 26. Juli 2011 um 18:18 Uhr

Vogtlandballon fliegt seit 2007 wieder

Geschrieben von Administrator
Der Vogtlandballon an der Göltzschtalbrücke bei Reichenbach fliegt wieder. Am Dienstagvormittag hat sich das mit Touristen besetzte Fluggerät an einer Leine das erste Mal in die Luft erhoben, wie der Betreiber, die GTG Göltzschtal Touristik GmbH, mitteilte.

Von einer Art Gondel unter dem mit Helium gefüllten Ballon aus können Besucher aus 150 Meter Höhe die Brücke und das umliegende Vogtland besichtigen. Mit einer Länge von 574 Metern und einer Höhe von 78 Metern gilt das 1851 fertiggestellte Bauwerk für die Eisenbahn als größte Ziegelbrücke der Welt. Von 2001 an war schon einmal ein Ballon aufgestiegen, der 2007 aber kaputt ging.

Damals haben nach Angaben der Betreiber jährlich bis zu 25.000 Besucher die Aussicht aus luftiger Höhe auf Brücke und Landschaft genossen. Der neue orangefarbene Ballon hat einen Durchmesser von 22,7 Metern - 70 Zentimeter mehr als sein Vorgänger - und war im vergangenen Jahr eine Saison lang auf einer Orangenplantage in Orange County in Kalifornien (USA) als Touristenattraktion im Einsatz. Bis Ende Oktober soll er jetzt täglich im Vogtland aufsteigen
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