Rund 100 Jahre Industriegeschichte will die Stadt Chemnitz bei ihren Zweiten Tagen der Industriekultur Revue passieren lassen. Wie die Chemnitzer City-Management und Tourismus Gesellschaft am Mittwoch mitteilte, wird sich in der Stadt vom 2. bis 4. September alles um die industrielle Tradition und Zukunft der Stadt drehen. Rauchende Schlote hätten diese Anfang des vergangenen Jahrhunderts reich gemacht, und auch jetzt sei sie ein Ort von Innovationen und Kultur, hieß es.
Zum Auftakt öffnen bei einer „Spätschicht“ mehr als 20 Unternehmen für Besucher. Höhepunkte der Festtage sind ein Umzug und ein Oldtimer-Corso.
Start für die rund 25 Oldtimer nebst 50 Wanderer- und Schüttoff-Motorrädern für den Corso mit anschließendem Schönheitswettbewerb ist vor dem 100-jährigen Rathaus. Die historischen Fahrzeuge sollen laut Tourismusgesellschaft an mehr als einhundert Jahre Automobilbau in der Region erinnern.
Ein historischer Gründerzeitmarkt mit Fahrgeschäften, Graveuren und Porträtzeichnern sowie einem „Industrial Art“-Bühnenprogramm soll die Zeit der Industrialisierung erlebbar machen. Technikhistorische Museen bieten Vorführungen und thematische Besichtigungen. Erstmals gibt es eine Geocaching-Route entlang wichtiger Industriedenkmäler.
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