Historisches aus Sachsen
Historisches aus Sachsen (4)
Samstag, den 06. August 2011 um 21:12 Uhr
Wachen Wölfe über den Wettinerschatz
Geschrieben von AdministratorHanno Marschner, Finder des Moritzburger Schatzes, sucht im Ort offenbar nach weiteren Kisten. Ein Ziel ist das zwei Hektar große neue Wolfsgehege.
Nichts hat in der Gemeinde Moritzburg so viel Bestand wie die Geschichten um die dort vergrabenen Schätze der Wettiner. Immer wieder ziehen sie Schatzsucher an und sorgen für abenteuerliche Spekulationen.
Derzeit wabert ein neues Gerücht durch den Ort mit dem herrlichen Jagdschloss, auf dem bis zu seiner Flucht 1945 Ernst Heinrich von Sachsen mit seinen Söhnen Timo, Dedo und Gero wohnte. Hanno Marschner, der schon zwei Mal erfolgreiche Jäger des Moritzburger Wettinerschatzes, soll wieder eine neue Fährte haben.
Sie führt ins Wildgehege Moritzburg. Genauer: In die 2009 eröffnete zwei Hektar große naturnahe Wolfsanlage. Es wird gar erzählt, der Mann sei bei seiner neuerlichen Suche mit dem Landesamt für Archäologie im Bunde.
Christoph Heiermann vom Landesamt sagte gestern auf SZ-Anfrage, dass im Wildgehege keine Grabungen geplant seien. „Herr Marschner hat von uns aber eine sogenannte Suchgenehmigung. Diese berechtigt allerdings nicht zum Graben“, betont Heiermann. Und ergänzt: „Kollegen von uns waren im vergangen Jahr mit Herrn Marschner in Moritzburg unterwegs, um eine Stelle zu prüfen“, sagt Heiermann. „Gefunden wurde aber nichts.“
Nun plant Hanno Marschner offenbar den nächsten Versuch. Das Wildgehege Moritzburg gehört zum Sachsenforst-Bezirk Dresden. Dessen Leiter Mario Marsch bestätigt, dass Marschner dort angefragt hat.
Aus der Schatzsuche im Terrain der fünf Moritzburger Wölfe werde aber nichts.
Marschner wird, falls ihm das sinnvoll erscheint, seine Schatzsuche daher auf andere Stellen in Moritzburg konzentrieren müssen. Dass im Ort noch etwas vom Schatz der Wettiner zu finden ist, glauben jedenfalls viele Alteingesessene. Fünf Kisten hatte Marschner vor Jahren gefunden.
Derzeit wabert ein neues Gerücht durch den Ort mit dem herrlichen Jagdschloss, auf dem bis zu seiner Flucht 1945 Ernst Heinrich von Sachsen mit seinen Söhnen Timo, Dedo und Gero wohnte. Hanno Marschner, der schon zwei Mal erfolgreiche Jäger des Moritzburger Wettinerschatzes, soll wieder eine neue Fährte haben.
Sie führt ins Wildgehege Moritzburg. Genauer: In die 2009 eröffnete zwei Hektar große naturnahe Wolfsanlage. Es wird gar erzählt, der Mann sei bei seiner neuerlichen Suche mit dem Landesamt für Archäologie im Bunde.
Christoph Heiermann vom Landesamt sagte gestern auf SZ-Anfrage, dass im Wildgehege keine Grabungen geplant seien. „Herr Marschner hat von uns aber eine sogenannte Suchgenehmigung. Diese berechtigt allerdings nicht zum Graben“, betont Heiermann. Und ergänzt: „Kollegen von uns waren im vergangen Jahr mit Herrn Marschner in Moritzburg unterwegs, um eine Stelle zu prüfen“, sagt Heiermann. „Gefunden wurde aber nichts.“
Nun plant Hanno Marschner offenbar den nächsten Versuch. Das Wildgehege Moritzburg gehört zum Sachsenforst-Bezirk Dresden. Dessen Leiter Mario Marsch bestätigt, dass Marschner dort angefragt hat.
Aus der Schatzsuche im Terrain der fünf Moritzburger Wölfe werde aber nichts.
Marschner wird, falls ihm das sinnvoll erscheint, seine Schatzsuche daher auf andere Stellen in Moritzburg konzentrieren müssen. Dass im Ort noch etwas vom Schatz der Wettiner zu finden ist, glauben jedenfalls viele Alteingesessene. Fünf Kisten hatte Marschner vor Jahren gefunden.
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Freitag, den 14. November 2008 um 21:12 Uhr
Voigtsberger Burganlage gerettet
Geschrieben von Administrator
Das Schloss ist gerettet" - mit diesen Worten zog die Oelsnitzer Oberbürgermeisterin Eva-Maria Möbius (CDU) am Freitagabend einen Schlussstrich unter das jahrelange Ringen um den Erhalt der aus dem Mittelalter stammenden Voigtsberger Burganlage. Alle Innenräume des riesigen Baus sind fertig, 10,5 Millionen Euro investiert. Was in Zusammenarbeit vieler entstanden ist, davon sollen sich nächsten Samstag auch die Oelsnitzer überzeugen können. Von 9 bis 11 Uhr gibt es einen Tag der offenen Tür. Trist, traurig und baufällig war das Schloss gewesen, als 1991 erste Sicherungsarbeiten an Dächern und Gebäudestatik im Altteil begannen. Bis 1999 wurden schon eine Million Euro verbaut, ohne dass der Durchbruch für die künftige Nutzung erzielt war, trotz der guten Ideen, welche die zwischenzeitlich einberufene Schlosskonferenz lieferte. "Ein echtes Sorgenkind" sei der Bau gewesen, erinnert sich Möbius. Erst die Aufnahme in das Programm städtebaulicher Denkmalschutz 2001 und im gleichen Jahr die Entscheidung des Kreises, sein Archiv auf dem Schloss zu zentralisieren, gaben die erhoffte Perspektive. Bis 2005 wurden die früheren Gefängnisgebäude zum Archiv umgebaut. Ab 2002 ging die Sanierung des Altteils weiter, und seit drei Jahren wurden die jetzt fertigen Räume in ehemaligen Polyka und Torhaus für das künftige Teppichmuseum sowie die Gaststätte und das Domizil des Historischen Kostümverleihs umgebaut. Spätestens im Januar beginnt die Kultur und Stadtmarketing GmbH mit der Gestaltung der Zimmer des Teppichmuseums und der künftigen Illustratorenschau im Altteil. Für 2009 ist die Sanierung der Bastionen geplant, bevor ein letzter, schwieriger Abschnitt ansteht: Die Sanierung des Bergfrieds
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„Diese Wandmalerei ist eine Sensation“, sagt Marius Winzeler, Direktor der Zittauer Städtischen Museen. In ganz Deutschland gebe es keine vergleichbare Darstellung aus dem 15.Jahrhundert. Das mittelalterliche Bild eines Jungbrunnens – Spiegel sinnenfreudiger Lustbarkeit – wurde im Sommer 2007 bei Restaurierungsarbeiten in einer Mönchszelle des früheren Franziskanerklosters, heute Stadtmuseum, entdeckt.
Die Dresdener Restauratoren Elke Schirmer und Oliver Ander legen seit Ende September das Werk Stück für Stück unter dicken Farbschichten frei. Bis zum kommenden Frühjahr werden die Restauratoren zu tun haben, um weitere Details zum Vorschein zu bringen. 26000 Euro sind für die Restaurierung veranschlagt. Das Geld dafür kommt von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.
Parallel dazu wird geforscht. Fest steht, dass das Bild zwischen 1470 und 1490 entstanden sein muss – in einer Zeit, in der auch das große Zittauer Fastentuch gemalt wurde, und in der die Zittauer Franziskaner mehrfach wegen ihres umstrittenen Lebenswandels von sich reden gemacht hatten
Die Dresdener Restauratoren Elke Schirmer und Oliver Ander legen seit Ende September das Werk Stück für Stück unter dicken Farbschichten frei. Bis zum kommenden Frühjahr werden die Restauratoren zu tun haben, um weitere Details zum Vorschein zu bringen. 26000 Euro sind für die Restaurierung veranschlagt. Das Geld dafür kommt von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.
Parallel dazu wird geforscht. Fest steht, dass das Bild zwischen 1470 und 1490 entstanden sein muss – in einer Zeit, in der auch das große Zittauer Fastentuch gemalt wurde, und in der die Zittauer Franziskaner mehrfach wegen ihres umstrittenen Lebenswandels von sich reden gemacht hatten
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Mittwoch, den 27. Juli 2011 um 18:12 Uhr
Saigerhütte von Georgius Agricola nicht lokalisiert
Geschrieben von Administrator
Alte Verhüttungschlacke, einen Mühlgraben, Keramikscherben und eine Silbermünze haben Studenten der Industriearchäologie bei Grabungen in einem Chemnitzer Park entdeckt. Die gesuchte alte Saigerhütte - in ihr soll von 1470 bis 1560 aus Erzen Kupfer und Silber geschmolzen worden sein - blieb ihnen jedoch verborgen, teilten die Organisatoren zum Ende der rund zweiwöchigen Grabungen am Mittwoch mit.
Der Gelehrte und ehemalige Chemnitzer Bürgermeister, Georgius Agricola (1494-1555), hatte den Ort, an dem im Mittelalter Kupfer gewonnen wurde, in einem seiner Werke beschrieben. „Die Funde weisen darauf hin, dass die Hütte ganz in der Nähe gewesen sein muss“, sagte Christiane Hemker vom Landesamt für Archäologie. Die Keramik weise zudem auf das 15. Jahrhundert hin.
Die Studenten fanden mehr als drei Meter unter der Erde zudem eine Schicht gelben Lehmestrichs. „An dieser Stelle hat vermutlich ein Haus, Gebäude oder Überdachung gestanden“, sagte Hemker. „Es passt alles gut zusammen.“ In den Häusern des Mittelalters sei Lehmestrich oft für Fußböden verwendet worden. Allerdings könne es sich bei dem jetzigen Fund nicht um die gesuchte Saigerhütte handeln. „Dann hätte das Feuer seine Spuren im Lehmestrich hinterlassen. Das wäre zu sehen.“
Schon in den 70er Jahren hatten etwa an jener Stelle Bauleute bei Arbeiten für eine Abwasseranlage alte Bergbaureste zutage gefördert. Aus den damaligen Informationen sowie alten Karten folgend wussten die Studenten, wo sie graben mussten. Die gefundene Schlacke soll jetzt in den Labors der TU Bergakademie Freiberg genauer analysiert werden.
Der Gelehrte und ehemalige Chemnitzer Bürgermeister, Georgius Agricola (1494-1555), hatte den Ort, an dem im Mittelalter Kupfer gewonnen wurde, in einem seiner Werke beschrieben. „Die Funde weisen darauf hin, dass die Hütte ganz in der Nähe gewesen sein muss“, sagte Christiane Hemker vom Landesamt für Archäologie. Die Keramik weise zudem auf das 15. Jahrhundert hin.
Die Studenten fanden mehr als drei Meter unter der Erde zudem eine Schicht gelben Lehmestrichs. „An dieser Stelle hat vermutlich ein Haus, Gebäude oder Überdachung gestanden“, sagte Hemker. „Es passt alles gut zusammen.“ In den Häusern des Mittelalters sei Lehmestrich oft für Fußböden verwendet worden. Allerdings könne es sich bei dem jetzigen Fund nicht um die gesuchte Saigerhütte handeln. „Dann hätte das Feuer seine Spuren im Lehmestrich hinterlassen. Das wäre zu sehen.“
Schon in den 70er Jahren hatten etwa an jener Stelle Bauleute bei Arbeiten für eine Abwasseranlage alte Bergbaureste zutage gefördert. Aus den damaligen Informationen sowie alten Karten folgend wussten die Studenten, wo sie graben mussten. Die gefundene Schlacke soll jetzt in den Labors der TU Bergakademie Freiberg genauer analysiert werden.
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