„Diese Wandmalerei ist eine Sensation“, sagt Marius Winzeler, Direktor der Zittauer Städtischen Museen. In ganz Deutschland gebe es keine vergleichbare Darstellung aus dem 15.Jahrhundert. Das mittelalterliche Bild eines Jungbrunnens – Spiegel sinnenfreudiger Lustbarkeit – wurde im Sommer 2007 bei Restaurierungsarbeiten in einer Mönchszelle des früheren Franziskanerklosters, heute Stadtmuseum, entdeckt.
Die Dresdener Restauratoren Elke Schirmer und Oliver Ander legen seit Ende September das Werk Stück für Stück unter dicken Farbschichten frei. Bis zum kommenden Frühjahr werden die Restauratoren zu tun haben, um weitere Details zum Vorschein zu bringen. 26000 Euro sind für die Restaurierung veranschlagt. Das Geld dafür kommt von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.
Parallel dazu wird geforscht. Fest steht, dass das Bild zwischen 1470 und 1490 entstanden sein muss – in einer Zeit, in der auch das große Zittauer Fastentuch gemalt wurde, und in der die Zittauer Franziskaner mehrfach wegen ihres umstrittenen Lebenswandels von sich reden gemacht hatten
Die Dresdener Restauratoren Elke Schirmer und Oliver Ander legen seit Ende September das Werk Stück für Stück unter dicken Farbschichten frei. Bis zum kommenden Frühjahr werden die Restauratoren zu tun haben, um weitere Details zum Vorschein zu bringen. 26000 Euro sind für die Restaurierung veranschlagt. Das Geld dafür kommt von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien.
Parallel dazu wird geforscht. Fest steht, dass das Bild zwischen 1470 und 1490 entstanden sein muss – in einer Zeit, in der auch das große Zittauer Fastentuch gemalt wurde, und in der die Zittauer Franziskaner mehrfach wegen ihres umstrittenen Lebenswandels von sich reden gemacht hatten
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Historisches aus Sachsen
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