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Freiberger Mulde

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Freiberger MuldeDie Freiberger Mulde entspringt in Tschechien auf dem Hauptkamm des Osterzgebirges 2 km südöstlich von Moldava (Moldau) als Moldavský potok in einer Höhenlage von 855 m über NN zwischen der Sklařský vrch und der Oldřišský vrch. Die Quelle ist nur 2,5 km von der Quelle der Wilden Weißeritz und nur 1 km vom Quellgebiet der Flöha entfernt.
Nach etwa 5 km überfließt sie die Grenze nach Deutschland.In westlicher Richtung fließend erreicht sie den ersten deutschen Ort Holzhau in einer Höhe von ca. 600 m NN und Rechenberg-Bienenmühle in einer Höhe von ca. 545 m NN. Ihr Tal ist um 150 bis 200 m gegenüber den umliegenden Höhen eingetieft. In seichten Schwüngen fließt sie in nord-westlicher Richtung und ab Holzau nimmt sie durch Zuläufe mehrerer kleiner Bäche beachtlich zu. Über Bienenmühle ändert sie langsam ihren Verlauf in west-nord-wetsliche Richtung und ab Mulda-Randeck beginnt sie in starken Schlangenlinien zu fließen . Mehr und mehr wendet sie sich erst in nordwestliche und dann fast in nördliche Richtung. In Mulda münden von links der Chemnitzbach und der Helbigsdorfer Bach, in Lichtenberg von rechts die Gimmlitz. Der Fluss fließt in einem immer stärker eingetieften Tal, das zwischen Freiberg und Halsbrücke immer noch fast 100 m tiefer als die Hochfläche des nach Norden allmählich abfallenden Erzgebirges ist. Sie erreicht die alte Bergbaulandschaft, die durch zahlreiche technische und Kulturdenkmäler geprägt ist. Die Talhänge sind fast vollständig von naturnahen Mischwald besetzt. Nachdem sie Weißenborn/Erzgeb, Muldenhütten und Hilbersdorf passiert sie ihre Namengeberin Freiberg.
In starken Krümmungen windet sich die Freiberger Mulde an Freiberg vorbei bis Nossen in einem bis zu 100 m tief eingeschnittenen Tal. Bei S.-Breitenbach vereinigt sich die Bobritzsch mit der Freiberger Mulde.
Bei Töpeln mündet die Zschopau in die Freiberger Mulde. Die wichtigsten Nebenflüsse der Freiberger Mulde sind Bobritzsch, Gimmlitz und Striegis.
Freiberg ist Sachsens älteste und bedeutendste Bergstadt, Sie entstand im 12. Jahrhundert. Die reichen Silbervorkommen begünstigten die Entwicklung der Stadt Freiberg zum wirtschaftlichen Zentrum der Wettiner Herrscher, die hier die 1240 erstmals erwähnte Münze einrichteten. Nun nehmen die sehr starken Schwünge des Flusses ab und in ausgewogenen Schwüngen fließt die Freiberger Mulde weiter in westlicher Richtung um sich bei Niederstriegis mit dem Fluß Striegis zu vereinigen. Über Döbeln , vorbei an Kloster-Buch und Leisnig, fließt die Freiberger Mulde stetig bis bei Töpeln die Zschopau in die Freiberger Mulde mündet. Ihre letzte Vereinigung findet in Sermuth statt, wo sie sich selbst in die Zwickauer Mulde ergießt und von dort als vereinigte Mulde in nördlicher Richtung weiter fließt, um bei Dessau in die Elbe zu münden. Freiberger MuldeGanz verschieden ist die Beschaffenheit der Radroutenführung entlang der Freiberger Mulde. Entsprechend der hügligen Landschaft gibt es einen ständigen Wechsel zwischen ruhigen Nebenstrassen, Radwegen, befestigt oder unbefestigt, Wald- und Feldwegen aber auch ab und zu Streckenführungen mit mässigem Verkehr. So sind auch einige Steigungen zu überwinden.
Die Freiberger Mulde ist der rechte bzw. östliche Quellfluss der Mulde. Eine weniger gebräuchliche Bezeichnung ist daher auch der Name Östliche Mulde.
Die Freiberger Mulde und die Zwickauer Mulde treffen sich bei Sermuth und schließen sich zur Vereinigten Mulde zusammen, die dann bei Dessau in die Elbe mündet. Alle 3 Mulden haben in etwa die gleiche Lauflänge, jeweils etwas über 100 km.
Die Mulde ist der schnellste Fluss Europas!
Außerdem muss auch noch die Zschopau erwähnt werden, sie ist der natürliche Gewässerlauf der Mulde. Die Zschopau, der untere Teil der Freiberger Mulde und die Vereinigte Mulde haben eine Gesamtlauflänge von 252 km und einen Höhenunterschied von der Quelle bis zur Mündung von etwa 1.000 m

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